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[Fotos von Erich]
Lesen Sie PERRY RHODAN?Ein Erlebnisbericht vom 25. Wiener Spielefest (19.-22. September 2009) Bereits zum 4. Mal präsentierte der Wiener PERRY RHODAN-Stammtisch das Perryversum beim großen Wiener Spielefest, diesmal sogar zu dessen 25-jährigen Jubiläum. Wir waren wieder im SF&F Bereich angesiedelt, wo wir mit mehreren Tischen einen Stand aufbauten, den wir mit zahlreichen Infomaterialien zur Serie, Giveaways, Romanen, Postern und einem Papp-Perry dekorierten. Gleich daneben war der Stand des Malers Franz Miklis, der dem Rhodan-Universum auch schon seit Jahrzehnten verbunden ist, gefehlt hat hingegen Michael Gottfried, der leider gesundheitlich verhindert war.
Bereits Donnerstagabend begann der Aufbau, den Thomas und ich vornahmen. Das hieß Tische und Sessel schleppen, Material auspacken und sortieren und dann halbwegs gefällig auf den Tischflächen verteilen. Zwei Kartons davon kamen von Klaus Bollhöfener, um diese Aktion zu unterstützen. Am Freitag erfolgte der Ansturm der Kinder, von Krabbelstube bis Oberstufe waren alle Altersklassen vertreten. Begleitet von entnervten Lehrern und Müttern stürmten sie durch die Gänge und sackten alles ein, was nicht niet- und nagelfest war. Hier war einiges an Fingerspitzengefühl gefragt, um die lieben Kleinen doch etwas einzubremsen.
Je mehr sich der Tag dem Ende zuneigte, desto ruhiger wurde es. Die meisten Besucher hatten ihre Rundgänge beendet und saßen in den großen Spielsälen, und so plauderten wir eben mit unseren Nachbarn von den Künstlerständen Marlene und Franz. Samstags um sieben Uhr aufstehen, da muss man sein Hobby schon sehr lieben! Bepackt mit zusätzlichen Sachen für den Stand ging es wieder ins Austria Center, wo schon reger Betrieb herrschte. Der Stand musste wieder hergerichtet werden, aber zum Glück war Thomas bereits da. Zusätzlich zu den Getränken hatte er – das war wohl das schlechte Gewissen! – auch für alle Krapfen und Tortenecken mitgebracht. Neben Roswitha kam auch Wolfgang mit Sohn Alexander zur Verstärkung, und er hatte die PR-Fanfilme von Raimund dabei. Mit Erichs Laptop und Lautsprecherbox, Thomas Kabel und Wolfgangs Beamer wurde die Präsentation gestartet und war immer wieder Blickfang für die Besucher – insbesondere für die jüngeren Gäste waren die animierten Filme ein besonderer Anziehungspunkt.
Heute waren wir jedenfalls mehr gefordert, wenn Besucher an den Stand kamen und sich über Perry informieren wollten oder nur Infomaterial wollten. Sehr viele erzählten, dass sie früher einmal Perry gelesen hätten, manche wunderten sich, dass es die Serie immer noch gibt. Aber auch zwei Altleser seit der Nummer 1 outeten sich bei uns, wobei einer den »guten alten und unersetzbaren Herbert Scheer« schon sehr vermisste. Manche Leute bekamen aber offensichtlich nicht mit, dass es sich bei unserem Stand um eine »Fansache« handelte, weil wie sonst könnte man sich die Frage, die eigentlich wir immer den Besuchern stellten, »Lesen Sie PERRY RHODAN?«, erklären. Mittags gab es Kürbiscreme-Suppe im LARP-Bereich (wer nicht weiß, was diese Abkürzung bedeutet: Live Action Role Playing, d.h. mittelalterlich verkleidete Typen mit Schwertern und Zauberstäben, Ungeheuer, Zwerge, Mumien und Hexenkessel). Beim Eingang bekam man ein Silbernugget, mit dem man dann das Essen bezahlte. Hier gab es aus Sicherheitsgründen aber kein Lagerfeuer, sondern eine moderne Elektrokochplatte. Am Nachmittag kamen noch Claudia und Sabine zur Verstärkung vorbei, so konnten wir uns zwischendurch abwechselnd auch ein bisschen am Fest umschauen. Mehrmaliger Anziehungspunkt war ein Süßigkeitenstand, an dem es selbstgemachte Schaumbecher mit einem gewaltigen Schaumspitz oben drauf gab, und die noch dazu halbwegs erschwinglich waren. Gegen Abend flaute der Besucherandrang wieder etwas ab bzw. saßen die Leute bei den diversen Spielen oder standen um Autogramme von Fußballspielern an, die im Erdgeschoss immer wieder Fotos signierten.
Zwei Tage Spielefest fordern ihren Tribut, und so hatte ich schon vorsorglich für Sonntag das Handtuch geschmissen. An diesem Tag waren erstmals Irene und Thomas K. im Einsatz, unterstützt von Thomas, Martin und Wolfgang. Während ich diese letzten Zeilen des Berichtes tippe, wird es gerade 19:00 Uhr und im Austria Center dürfte schön langsam der Abbau beginnen, und es war sicher auch wieder ein anstrengender Tag. Deshalb an dieser Stelle an alle Mitwirkenden ein großes »DANKESCHÖN«. Vielleicht bis nächstes Jahr… |

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